Quick Facts aus unserem Webinar zum Use Case Rüssselsheim
27 Fahrzeuge, 13 Linien und ein Bordrechnerwechsel mitten im laufenden Betrieb. Wie gelang die Umrüstung in maximal einem halben Tag pro Bus? Welche Rolle spielten die vorhandene Verkabelung, die RMV Abnahme und ein fester Hauptansprechpartner? In unserem neuen Blogbeitrag findest du die wichtigsten Quick Facts aus dem Projekt. Quick Facts lesen und Webinar Aufzeichnung anfordern
Die Ausgangslage: Mehrere Systeme, verschiedene Dienstleister und parallele Oberflächen. Updates dauerten teilweise mehrere Stunden. Fehlende Echtzeitdaten und nicht übermittelte Kontrollnachweise führten zu aufwendigen Fehlersuchen über verschiedene Unternehmen hinweg.
Die RMG entschied sich deshalb für eine integrierte Lösung mit einem festen Hauptansprechpartner. TeleMatrik übernahm die Gesamtverantwortung für das Projekt und brachte die eingesetzten Module auf einer gemeinsamen Plattform zusammen.
Der Use Case Rüsselsheim in Quick Facts
Alle 27 Fahrzeuge wurden im laufenden Betrieb umgerüstet
Die Busse wurden für den täglichen Linienverkehr gebraucht. Der Wechsel musste deshalb genau geplant und eng mit dem Fahrzeugeinsatz abgestimmt werden. Der Umbau dauerte maximal einen halben Tag pro Fahrzeug
Die vorhandene IBIS Verkabelung blieb erhalten. Ein unabhängiges Modem übernimmt die externe Kommunikation und verbindet sich per WLAN mit dem Tablet Bordrechner.
Die RMV Anforderungen wurden innerhalb des vorgesehenen Zeitplans erfüllt
Das neue System durchlief die Abnahme durch die Rhein Main Verkehrsverbund Servicegesellschaft. Dazu gehörten unter anderem die Anforderungen an Ticketing, Echtzeitdaten und die Anbindung an die Datendrehscheibe.
Ticketing und ÖV Beschleunigung wurden direkt eingebunden
Die Fahrgäste können ihre Tickets per EC oder Kreditkarte an einem integrierten Leser bezahlen. Gleichzeitig senden die Busse ihre Positionsdaten im Innenstadtbereich im Abstand von ein bis zwei Sekunden an den Verkehrsrechner der Stadt. Dadurch lässt sich die Vorrangschaltung an den Lichtsignalanlagen zentral steuern.
Zeitplan und Budget wurden eingehalten
Sechs bis sieben Monate nach der Vergabe nahm die RMG das neue System am 1. Oktober 2024 in Betrieb. Die Fahrgäste bemerkten von der technischen Umstellung praktisch nichts.
Was sich seit der Einführung verändert hat
Der Abstimmungsaufwand zwischen Verkehrsbetrieb, Stadt, Verbund und Dienstleistern ist gesunken. Updates laufen schneller durch, Änderungen bei Baustellen oder Sonderverkehren lassen sich flexibler umsetzen und die Echtzeitinformationen stehen verlässlich für den RMV und die Fahrgäste bereit.
Wie das Projektteam den Wechsel vorbereitet hat, welche Herausforderungen während der Einführung auftraten und was andere Verkehrsunternehmen daraus mitnehmen können, zeigen die Beteiligten ausführlich in unserem aufgezeichneten Webinar. Hier gehts zur Ansicht.